Sonntag, 10. März 2019

Ein Leser zum Beitrag " Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt "

"Ihren Beitrag "Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt" habe ich mit großem Interesse gelesen. Es ist einfach nur erschütternd was in dieser Gemeinde alles möglich ist. 

Da werden Schulklassen ins Rathaus eingeladen und wenn die Kinder fragen was gerade mit dem schönen Wald passiert in welchem ja auch Tiere leben und unsere Sauerstoff produzierenden Bäume einer Plastikwiese zum Opfer fallen, werden sie gebeten auf einen Bebauungsplan zu schauen welcher zeigt das viele neue Bäume gepflanzt werden.


Mein Kind hat sehr geweint als es die Motorsägen hörte und die Bäume fallen sah.
Die ganze Welt kämft um den Erhalt der Natur, gegen die Abholzung der Regenwälder. Schüler gehen auf die Straße.


Und hier erlebt man hautnah wie Naturschutz nicht gelebt wird." 


Interessant wäre noch zu wissen, wie die begleitende Lehrerin oder Lehrer den fraglichen und hier nicht notwendigen Eingriff in die Natur im Unterricht behandelt hat!

Der Blogbeitrag " Jetzt wird ----" ist vom 24.2.2019.

17 Kommentare:

  1. Ich hoffe das arme Kind kann sein Trauma mit Hilfe vieler Psychologen auf Kosten der gesetzlichen Krankenkasse ganz bald überwinden. ...

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  2. Ein Leser:
    "Der heutige Beitrag - Ergänzung "Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt" vom 24.2.19 hat uns sehr beeindruckt und müsste in die Medien. Jeder Blick aus dem Fenster tut weh."

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  3. Am Sonnabend beim landschaftstag hat der Bürgermeister "sein Umdenken in Sachen Landschaft" öffentlich erklärt.Neben den Blühwiesen hat er jetzt auch die Obstbäume und Renaturierung der Wuhle entdeckt.40.000€ zieht er 2019 dafür aus der Haushaltstasche. Dass die geplante Renaturierung nicht sein Werk ist und vom Landkreis angeschoben wurde, hat er allerdings vergessen zu sagen. Ohne den Druck der Unabhängigen auf Landschaftsgestaltung hätte sich hier in der Gemeinde nahezu nichts bewegt. Ich erinnere nur an die vergessenen Mehrower Weiherketten. Er schmückt sich eben gerne mit fremden Federn!

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    1. Sehr geehrter Hr. Dr. U.,

      "Ohne den Druck der Unabhängigen auf Landschaftsgestaltung hätte sich hier in der Gemeinde nahezu nichts bewegt."

      Da bin ich ganz gegenteiliger Meinung. Durch die populistische gegen-alles-Politik der Unabhängigen bewegen Sie gar nicht.

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    2. Bei ihnen sicher nicht. Indirekt haben wir als politische Opposition viel erreicht. Auch wenn sie das nicht wahr haben wollen.Die Wähler werden es zu würdigen wissen!

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  4. Korrektur: Es sind 2019 42.000€ allein für die Blühwiesen und den Insektenschutz. Er steht offensichtlich nicht immer im Stoff. Ich gehe davon aus, dass sich damit die Kosten für die Grünpflege durch die Firma Sill (hat Vertrag mit mehrjähriger Option) merklich reduzieren. Die ausgewiesenen Blühwiesen nehmen große Flächen ein. Ich komme darauf nochmal zurück.

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  5. Blühwiesen gut und schön. Ich bin dafür, aber in Maßen!
    Die Verwaltung hat dem Bauausschuss jetzt eine Info-Vorlage zu Flächen vorgelegt, die zu Blühwiesen entwickelt werden sollen. In den Ortsteilen Ahrensfelde, Lindenberg und Blumberg machen die Flächen insgesamt 40.200m² aus, noch nicht eingerechnet Eiche und Mehrow.Überlässt man Teilflächen weitgehend der Natur, erreicht man sich auch den Effekt des Insekten- und Artenschutzes, meine ich. Die Natur weiß sich bekanntlich in der Regel selbst zu helfen.

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  6. Gerade dieses von Ihnen vorgeschlagenes Vorgehen eignet sich nicht zum Insektenschutz. Wer Grünflächen ohne Mahd sich selbst überlässt bringt der Natur keine Vorteile. Flächen wurden in früheren Zeiten abgegrast, heute rennen weder Schafe noch Rehe oder Wildschweine über diese Flächen. Da muss der Mensch wenigsten 2x im Jahr arbeiten. Dann können sich die Flächen gut entwickeln, siehe Oderwiesen, auch dort mussten die Rinder und Schafe wieder grasen.

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    1. Ich danke für den Hinweis.
      Doch hier scheint es ausschließlich um die Schaffung von Blühwiese durch menschlichen Eingriff zu gehen. Schafft die Natur sich nicht selbst Blühwiesen ohne Mahd?

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    2. Hallo Hr. Dr. Unger,

      vielleicht hilft ja der Link
      https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/naturschutz/biodiversitaet/wildblumenwiese/index.htm

      " Im ersten Jahr nach Aussaat kann ein zwei- oder dreimaliges Mähen notwendig sein, um Unkräuter einzudämmen, ab dem zweiten Jahr ist meist nur noch eine einmalige Mahd nach der Samenreife (September/Oktober) erforderlich. Das anfallende Schnittgut ist zu entfernen. Düngung und Pflanzenschutz sind nicht notwendig."

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    3. Blühwiesen benötigen Samen, damit Etwas blühen kann. In der heutigen Landschaft stehen zu wenige Pflanzen, um selbstständig die gewünschte Artenvielfalt zu erzeugen. Der Mensch hat den Fehler gemacht - nun muss er auch Starthilfe geben. In den Oderwiesen gig die Population an Insekten und danach Vögeln so stark zurück, dass eben wieder Rinder die Flächen "bearbeiten" müssen. In der freien Wildbahn werden die Gräser auch gefressen und die Samen über den Kot verteilt. Auch angelegte Flächen müssen gepflegt werden, sonst gibt es nur Beifuß und Sauerampfer, wie sehr gut auf dem Bilder der MOZ zur "Blühwiese" zu sehen ist.

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  7. Blühwiesen und Insektenschutz ja, möglichst von den Geldern aus den Ausgleichsmaßnahen und in Abwägung anderer notwendiger Naturschutzmaßnahmen in der Gemeinde ( z.B. Teichsanierungen, Mehrower Weiherketten, Feldschutzstreifen, Obstwiesen)

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  8. Zur Erinnerung: 2011/12 habe ich mir die Mühe gemacht mit einer Studentengruppe aus Eberswalde mich den Mehrower Weiherketten zuzuwenden. In einer von mir begleiteten Seminararbeit haben die Studenten dann Wege aufgezeigt,diese Biotope aufzuwerten. Das Ergebnis wurde in der Hochschule verteidigt und dem Umweltausschuss der Gemeinde vorgestellt. Das Interesse war mäßig. Nach 15 Minuten Vortrag wurde dieser vom Vorsitzenden Dreger mit dem Hinweis unterbrochen, es ständen noch andere Themen an. Danach ruhten still bis heute die Weiherketten. Kein Thema für den Bürgermeister und Ausschussvorsitzenden, obwohl hier die Vereinbarung mit der Eberswalder Hochschule zur Zusammenarbeit aktiviert hätte werden können. Aber der Vorschlag kam ja von mir und der musste ignoriert werden!

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  9. Und noch etwas:Gleich zu Beginn der Wahlperiode habe ich vorgeschlagen in Mehrow am Lake-See ein Lehrpfad zu errichten. Ein Sponsor war gefunden. Ein Konzept lag vor. Nun wurden vom Ortsvorsteher Wollermann und der Verwaltungsspitze (Gehrke, Schaaf) alle Register gezogen, um das Projekt zu Fall zu bringen. Das ist denen schließlich mit ihren Seilschaften in der GV gelungen.

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  10. Gestern in der GV wurde Herr Stock für seinen Einsatz für Blühwiesen vom Bürgermeister sicher mit Blick auf die Bürgermeisterwahl im September "gebauchmitzelt". Die Aktion sei ganz in seinem Sinne. Er sei bekanntlich Landwirt. Das was Gehrke bisher allerdings für die Natur gemacht hat, sei hier nicht erwähnenswert, meine ich.

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