Mittwoch, 16. Dezember 2015

Dornröschenschlaf im Arbeitskreis Energie der Gemeinde?


Ein Beitrag des Ahrensfelder Ortsbeiratsmitgliedes Dr. Pöltelt (Die Unabhängigen) und Mitglied des Arbeitskreises Energie der Gemeinde:

Nachdem der Arbeitskreis Energie der Gemeinde Ahrensfelde in den Jahren 2013 und 2014 auf je 4 Jahressitzungen eine planmäßige, zielstrebige und erfolgreiche Arbeit geleistet hatte, scheint er nun in einen Dornröschenschlaf gefallen zu sein. 
Die letzte Beratung des Arbeitskreises 2015 fand am 06.05.2015 statt. Seither ist Funkstille.
Dabei gibt es reichlich Arbeitsthemen zur weiteren Verbesserung der Energieeffizienz in der Gemeinde und des Landkreises. Ressourcen und Geld könnten gespart werden. Kommunalpolitisch zugeordnet ist die Arbeit des Arbeitskreises Energie der Gemeinde Ahrensfelde dem Vorsitzenden des Ausschusses für Wirtschaft, Bauwesen, Umwelt und Natur der Gemeindevertretung, Herr Jörg Dreger. 
Seitens der Gemeindeverwaltung ist der Energiebeauftragte Herr Marco Hahs zuständig. Die übrigen Mitglieder des Arbeitskreises sind ausschließlich ehrenamtlich tätig. 
Einen Vorschlag für die Tagesordnung der nächsten, längst überfälligen Sitzung des Arbeitskreises gibt es seit dem 03.12.2015. Ein Sitzungstermin steht aus. 
Auf Anfrage erklärte der Bürgermeister ausdrücklich, dass es seinerseits keinerlei Restriktionen für die Arbeit des Arbeitskreises Energie gebe.

Warum tut sich also nichts?

Diese Frage sollte in der Einwohnerfragestunde der Gemeindevertretersitzung am 14.12.2015 beantwortet werden.

Wurde sie aber nicht.

Herr Dreger sah die Verantwortung nicht bei sich, sondern beim Energiebeauftragten, der „nicht auf ihn zugekommen sei“. 
Frau Schaaf, anwesend und Chefin von Herrn Hahs, hätte hier für Aufklärung sorgen können, was sie aber nicht tat. Sie schwieg. 

So kann man nur mutmaßen, ob es an der Interessenlosigkeit, der Unwilligkeit oder Unfähigkeit der beteiligten Akteure gelegen hat, dass der gegenwärtige, unhaltbare Zustand eingetreten ist. 
Den gilt es kurzfristig zu verändern.

Die Tatsache, dass Energiewende nicht mehr ganz oben auf der Regierungsagenda steht und die zuständigen Minister Gabriel und Altmeier weitgehend abgetaucht sind, spielt für unser kommunales Engagement keine Rolle.

Dr. Helmut Pöltelt

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