Freitag, 27. Dezember 2013

Der Wasser- und Bodenverband Stöbber-Erpe – Mehrow ist Mitglied!



In der MOZ vom 21./22. 12. wird in Bezug auf den Verband ein Beitrag mit der Schlagzeile „Misswirtschaft auf Kosten der Bürger“ betitelt.
 
Am 16.12. in der GV-Sitzung hat der Bürgermeister das auf die Gemeinde zukommende Problem kurz und sehr bedeckt gehalten, angesprochen.

Folgende Aussagen: Der Verband ist zahlungsunfähig. Er hat keinen Haushalt 2014. Man will Schulden auf die Mitglieder umlegen und das beträfe auch Mehrow. Dabei hat er die Ortsvorsteherin direkt angesprochen, aber darauf keine Reaktion erfahren, obwohl diese Mehrow im Verband als Ortsvorsteherin zu vertreten hat.

Nun berichtet die MOZ (Red. Strausberg) vom 14.12. aber, dass die Verbandsversammlung schon am 12.12. einen Beschluss zur weiteren Geschäftstätigkeit gefasst sowie einen Haushalt 2014 bestätigt hat. Einen Haushalt mit einem neuen Flächenbeitrag von 17€ pro Hektar. Welcher Betrag da auf die Gemeinde zukommt, ergibt sich aus der in der Satzung des Verbandes bestimmten Hektarfläche für Mehrow. Aus der Homepage des Verbandes ist die nicht zu entnehmen. Dem Bürgermeister und der Ortsvorsteherin müsste  sie bekannt sein.

Der Clou (man kann es auch anders audrücken!) ist, dass jetzt der Steuerzahler für die durch Misswirtschaft der Verbandsverantwortlichen und seit Jahren fehlende Kontrolle durch die Mitglieder(auch Mehrow) aufgelaufenen 3 Millionen € Schulden abtragen soll. Geplant ist ein Aufschlag zu den 17€  von 5€ pro Hektar. Welche Nachzahlungen und Zahlungen nun auf Gemeinde zukommen, dass sollte das Recht der Gemeindevertretung und der Öffentlichkeit sein, dies umgehend zu erfahren.

Genau das hätte die Ortsvorsteherin am 16.12. in der Haushaltsdiskussion der Gemeindevertretung mitteilen müssen. Da nichts von ihr kam, will ich mal schlussfolgern, dass sie der Verbandsversammlung am 12.12. fern geblieben ist.

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