Dienstag, 13. November 2018

Für Fördergeldanträge brauchts Ideen und geplante Projekte

Und die Umsetzung bewilligter Förderung macht natürlich Arbeit!

Wie sieht es damit in der Gemeinde aus? 

Trübe, wie jüngst die selbst verschuldete Versagung der etwa 5 Mio € Fördermittel für den Schulneubau zeigt; oder die Nichtumsetzung  des seit Jahren  geförderten  Radwegebaus Blumberg - Elisenau. Das Versagen mit dem Neubau Schule hatten wir ähnlich schon mit dem Kitabau in Lindenberg. Auch hier gingen eingeplante Fördergelder flöten. Es musste ein Kredit aufgenommen und geplante Investitionen mussten gestrichen werden. Setzen andere Gemeinden im Speckgürtel auf Fördergelder für den sozialen Wohnungsbau und den Erhalt/Sanierung kommunaler Wohnungen verschwendet diese Gemeinde mit dem Bürgermeister an der Spitze keinen Gedanken daran.

Aber jetzt zum Fördertopf LEADER, also dem Fördertopf des Landes zur Entwicklung ländlicher Regionen.  Für den Barnim allein wurde eine zweistellige Million aufgelegt.
Zu den Ortsteilen der Gemeinde, die für eine solche Förderung infrage kommen, gehören  Blumberg und Mehrow.
Anträge waren und sind an die Lokale Arbeitsgruppe Barnim (LAG) zu richten, die über deren Bewilligung entscheidet.

Nun, wie sieht es mit Anträgen aus der Gemeinde aus? 
Ich kenne nur einen, den von den Unabhängigen initiierten Antrag zur Wegegestaltung/Brückenbau im Lenne-Park Blumberg, der 2017 bewilligt worden ist.

2017 bewilligt, doch passiert ist im Park bisher nichts! Nun soll es erst 2019 werden!

Hier zur Kenntnis, welche Anträge 2018 bewilligt wurden:

denkmalgerechte Sicherung der historischen Vertikalerschließung am Speicher Hobrechtsfelde
naturnahe Befestigung des Rundweges um den Großen Wukensee in Biesenthal
Erweiterung einer Kindertageseinrichtung als Teil des Gesamtkonzeptes "Familiengarten Jakobshof" Birkholz
Ferienwohnung Alte Schule und Gemeinderaum Senftenhütte
Bau eines Multifunktionsgebäudes mit Mehrgenerationenansatz in Werneuchen
Einrichtung einer Tierarztpraxis für Groß- und Kleintiere in Biesenthal
Konzept für die Förderung des Einsatzes von vorzugsweise regionalen biozertifizierten Agrarprodukten für Schul- und KITA-Essen im Landkreis
einheitliches touristisches Informationstafelsystem
Umbau eines alten Wohnhauses zum Ferienhaus in Parlow
Schulcampus Grüntal
Neuanschaffung einer Trommelsiebanlage für ein Unternehmen in Groß Schönebeck
Energetische Sanierung des Vereinsgebäudes in Lichterfelde, Sanierung der Kegelanlage und der Bewässerungsanlage, Umstellung der Sportplatzbeleuchtung auf LED
denkmalgerechte Sanierung und Umbau des ehemaligen Pfarrhauses zum Dorfgemeinschaftshaus in Groß Ziethen
Sanierung des Gefallenendenkmals auf dem Kirchhof Niederfinow
Regionalmanagement der LAG Barnim für 2018
Umbau der Schulküche zu einem Bildungs- und Gesundheitszentrum Joachimsthal

Ja, Anträge aus unserer Gemeinde null und Bewilligungen dementsprechend null! Als hätten wir für Blumberg und Mehrow keinen Bedarf!


Start der siebenten Bewerbungsrunde in der LAG Barnim
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Vorstand der LAG Barnim hat die 7.Bewerbungsrunde für geplante LEADER-Maßnahmen eröffnet.

Bis zum Stichtag 29.11.2018 sind alle Vorhaben bei der LAG einzureichen, die von den Vorhabenträgern in der Zeit vom 07.01. bis zum 31.05.2019 beim LELF in Prenzlau beantragt werden sollen. Als Budget für diesen Zeitraum wurden 1 Mio. € festgelegt.

Bis zum Stichtag müssen die zukünftigen
Vorhabenträger bei der LAG folgende Unterlagen einreichen:
  • Vollständiger Projektaufnahmebogen – online abrufbar unter www.leader-barnim.de
  • Ausführliche Projektbeschreibung mit genauer Kostenermittlung
  • Nachweis der Eigenmittel
  • Nachweis der notwendigen Genehmigungen (z.B. Baugenehmigung, Zustimmung der Kommune)
  • Nachweis des Eigentums bzw. Nutzungsrechtes



Da bietet es sich doch an, mit einem Projekt aus der Investitionsplanung oder darüber hinaus zu bewerben. Nachfolgend einige Beispiele. Die Ortsteile selbst, werden den Vorschlägen natürlich weitere hinzufügen können.























































































































































































































































































































































































































Blumberg: 
Realisierung des geplanten Radweges Blumberg-Krummensee. Die Planung mit Kosten von 35.000€ liegt seit Jahren in der Schublade. Aufgegeben wurde die Umsetzung des Projekts, weil die im Haushalt dafür eingestellten finanziellen Mittel (250.000€) wegen der fehlenden Fördermittel Kita-Bau Lindenberg umgeschichtet werden mussten. Seit 2014 ruht da jede Aktivität. Umgestaltung des Berliner Platzes, ein weiteres zu realisierendes Projekt oder Neueinrichtung eines Klassenraums der Grundschule.

Mehrow: 
Im Haushalt 2019 ausgewiesene diverse Investitionsvorhaben für die Feuerwehr. Straßenbeleuchtung Straße Am Dorfteich. Gehwegbau Krummenseer Weg. Überdachte Sitzecken Festplatz.

Jetzt sind die Ortsbeiräte und Fraktionen gefordert zu reagieren!    

   


17 Kommentare:

  1. Und wenn Sie wissen wollen, was Herr Unger unter ehrenamtlicher Arbeit und Ausübung des Mandats versteht lesen Sie seinen Blogeintrag vom 06.07.2018.

    Schon vor der letzten Kommunalwahl wusste Herr Unger, dass er sich nicht in den Ausschüssen der Gemeindevertretung engagieren wird.

    Hat er dass seinen Wählern vorab so dargelegt --> NEIN!

    Er hat nur Interesse an Totalopposition / Verweigerung und das ehrenamtliche Engagement besteht bei Ihm darin, auf den Sitzungen der Gemeindevertretung bei fast allen Vorlagen mit NEIN zu stimmen.

    Das hat mit konstruktiver Mitarbeit nun überhaupt nichts zu tun.

    Ich würde dieses Verhalten Betrug am Wähler nennen.



    Seit Jahr und Tag behauptet Herr Unger hier im Blog, das die Ahrensfelder Gemeindeverwaltung mit Zustimmung der Gemeindevertretung die Fläche Baufeld Kirchenallee an den Bauträger Bonava unter Wert verkauft hat ( z.B. Blog vom 01.11.2018)
    Hier dazu die Fakten:

    „Verkauf für lumpige 62 €/m²“: --> Behauptung von Herr Unger

    Der Weg der Baulandentwicklung beginnt beim Ackerland geht über Bauererwartungsland, Rohbauland hin zum baureifen Land (Baugrundstücke). Der Preis nimmt von Stufe zu Stufe zu. Bei der Ackerfläche in der Kirschenallee handelt es sich um Bauerwartungsland, da es lediglich eine im FNP ausgewiesene Fläche ist. Der Preis von Bauerwartungsland liegt auf Grund der hohen Risiken bei ca. 25 – 50 % des Bodenrichtwertes (vom baureifen Land).

    2015 lag der Bodenrichtwert dort in Ahrensfelde bei ca. 115 €/m². Damit lag die Preisspanne für Bauerwartungsland zwischen 29 – 58 €/m².

    Herr Unger, SIE BELÜGEN hier im Blog ständig die Einwohnerschaft.


    Und Herr Unger:
    Bitte wenden Sie sich doch wie "angedroht" zu dem Thema Kirchenallee / Bonava an den Bund der Steuerzahler und die Kommunalaufsicht.

    Die werden Ihnen das dann nochmal erklären und vielleicht begreifen auch Sie es dann irgendwann mal.

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    1. Muss denn dieser Quatsch dauernd wiederholt werden? Wird damit auch nicht Besser. Wenn Kritik, dann wünsche ich mir kritische und nachvollziehbare Kommentare, so aber geht es in´s Lächerliche.

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  2. Hallo, Sie sind ja ein richtiger Kracher, ein Experte, wie er im Blog steht - wo bitte schön gibt es im schönen Ahrensfelde ein Baufeld KIRCHENALLEE ??? Wollen Sie die Leute weiter so verarschen ???

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  3. denke das hier die eifrigen Leser wissen das es sich um Kirschenallee handelt.

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    1. Rechtschreibung üben, bevor sie wieder Blödsinn von sich geben!

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    2. Wie wärs mit dem Duden statt oder vor dem "Denken" ?
      "denke, dass hier die eifrigen Leser wissen, dass es sich um Kirschenallee handelt."

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  4. Aus ihren Beitrag MITTWOCH, 24. OKTOBER 2018
    Tolle Vorhaben

    Mehrow hat für über 20.000€ einen Festplatz herrichten lassen. Den Standort des Ofens sucht man dort allerdings vergebens!

    Hier wird noch einmal eine Überdachte Sitzecke Festplatz Mehrow gefordert, ist das mit der Baumaßnahme um den Brotofen nicht schon umgesetzt worden?

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    1. Für mich gehörte der Ofen mit Überdachung und Sitzecken auf den Festplatz, für alle bei Feierlichkeiten auch zugänglich.Eine öffentliche Diskussion darüber hat es leider nicht gegeben. So ist es ebenso, wie es ist.

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    2. Das heißt der jetzige Standort des Ofen ist für sie falsch gewählt?

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  5. Sehr geehrter Hr. Dr. U.,

    Sie kritisieren, dass der Ofen bei Feierlichkeiten angeblich nicht für alle zugänglich sei, was nicht stimmt.

    Sie waren in den letzten Jahren bei keiner Feierlichkeit die auf dem Festplatz stattfand anwesend.

    Ausserdem glaube ich, dass sie, obwohl sie den Haushaltsplan gut kennen, sich mit ihren Anregungen vor dem Bau vom Ofen bestimmt nicht an den Ortsvorsteher gewandt haben.

    Aus diesen Gründen finde ich ihre nachträgliche Kritik als unsachlich.

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  6. Fakt ist, der Ortsvorsteher betreibt Klientelpolitik. Er hat in dieser Wahlperiode keine öffentliche Versammlung den Einwohnern angeboten, in der beispielsweise über Vorhaben zur Ortsentwicklung informiert und diskutiert wird oder auch über den Umgang mit Mehrow zustehenden Haushaltsmitteln. Das gibt es in den anderen Ortsteilen nicht! Hier tagt monatlich öffentlich ein Ortsbeirat. Solch dreiköpfiger Ortsbeirat steht auch Mehrow zu. Daran ist der Ortsvorsteher Wollermann nicht interessiert, sonst hätte er den in der Gemeindevertretung schon beantragt. Allein "regiert" es sich im obigen Sinne eben leichter! Apropo Festplatz: Verdient dieser Platz wirklich den Namen Festplatz? Was hat u.a.eine Containerfläche auf dem Festplatz zu suchen? Wird er für Feste, außer der Baumverbrennung, einem Festplatz würdig, entsprechend genutzt? Ist er entsprechen gestaltet?

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    1. Mal einige Gedankenspiele zu diesem Eintrag.
      - Hr. Wollermann hat den Dorfputz organisiert und hat da vielleicht mit den Einwohnern auch das Gespräch gesucht. Er ist ja auch auf diversen Veranstaltungen mit den Dorfbewohnern direkt im Gespräch. Ich vermute das dort auch einiges von den geforderten Sachen erledigt wird. Des weiteren denke ich nicht das der Ortsbeirat Mehrow so produktiv sein würde in der Konstellation Wollermann + Dr. Unger + X
      Wieviele Einwohner hat Mehrow derzeit? Wie groß sollte da der Festplatz gestaltet werden? Welche Feste möchte man überhaupt feiern? Ist Hr. Dr. Unger nicht gegen die Versieglung von Flächen und mehr Renaturierung??
      Meine persönliche Meinung ist das diese Fläche ein guter Ansatz ist um der Bevölkerung einen Anlaufpunkt für Feste zu bieten.

      Für Hr. Dr. Unger -> Rechtschreibfehler dürfen sie gerne behalten und ich weiß, das ich nichts weiß und mein Verstand die komplexen Vorgänge in der Gemeinde nicht verstehen kann.
      Vielleicht zu Abwechslung sachlich weiter über dieses Thema reden. Ich würde mich sehr freuen.

      P.S. der Brotofen soll noch eine Zaunanlage bekommen.

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    2. Reden! Das Reden auf Augenhöhe habe ich ihnen schon mehrfach angeboten. Nur sie bringen dafür nicht den Mut auf!
      Die Zusammensetzung eines Ortsbeirates bestimmen die Wähler. Und wer wie Herr Wollermann dies nicht will, weil er "arge Bedenken" vor einer Zusammensetzung des Ortsbeirates nicht in seinem Sinne hat , untergräbt er eben diese Wahl, indem er als Ortsvorsteher in Vorbereitung der Kommunalwahlen 2019 in Sachen Ortsbeirat inaktiv bleibt. So lässt sich eben Klientelpolitik ohne demokratische Legitimation der Mehrheit besser betreiben.

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  7. 2 mal nebenbei eine Einladung erwähnen ist also mehrfach? Eine Einladung aussprechen und im gleichen Satz beleidigend werden, ist das die Art und Weise der Unabhängigen?
    Mehrow hat 480 Einwohner, was sollen da 3 Ortsbeiräte? Blumberg hat mit knapp 2400 Einwohner 5 Ortsbeiräte. Ahrensfelde mit wesentlich mehr Einwohnern 7.
    Den Ortsvorsteher bestimmen auch die Wähler, so wie es bei Hr. Wollermann geschehen ist.
    "ohne demokratische Legitimation der Mehrheit" -> bei der letzten Kommunalwahl hat Hr. Wollermann ca. 450 Stimmen bekommen, Sie hingegen 175 Stimmen. Denke das ist mehr als demokratisch.
    Sie versuchen mit diesem Blog nicht den Wähler zu beeinflussen? Sie berichten hier objektiv? Sie arbeiten aktiv in Sportvereinen, Ausschüssen oder im Gemeindewesen (soziale Einrichtungen, Feierlichkeiten, Aktivitäten der Gemeinde)mit??
    Meckern und schimpfen über alles und jeden ist recht einfach, aber etwas für sich und die Gemeinde zu tun ist es nicht.

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  8. Sie zeigen im Kommentar wieder deutlich, dass ihnen viel fehlt, um von sachkundigen Lesern ernst genommen zu werden.
    Und im Übrigen sind 450 Stimmen für die GV für den ehemaligen Amtsdirektor Wollermann (SPD) blamabel. Bei seiner Bewerbung um den Posten des Bürgermeisters ist er 2003 "in Anerkennung seiner Arbeit" jämmerlich durchgefallen.
    Feige sind sie nach wie vor.

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  9. Denken Sie was sie möchten von mir.
    Mal nackte Zahlen: Die Unabhängigen mit 14 Kandidaten haben 775 Stimmen bekommen. Hr. Dr. Unger als Vorreiter 158 Stimmen davon.
    Hr. Wollermann hat bei der Ortsvorsteherwahl 2014 knapp 72% der gültigen 233 Stimmen bekommen.
    Warum haben Sie Hr.Dr. Unger, nicht selbst als Ortsvorsteher aufstellen lassen? Ambitionen dazu scheinen sie ja zu haben.

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