Mittwoch, 20. Mai 2020

Neue Masche in der Gemeindevertretung parlamentarische Demokratie zu verhindern - Angst vor Debatten?

Seit die Unabhängigen mit ihren Grundsätzen von Transparenz in kommunalen Angelegenheiten und aktiver Mitgestaltung bei der Gemeindeentwicklung in den politischen Gremien tätig sind, wird ihr teils kritisches Auftreten vom Bürgermeister und seiner Klientel, vor allem aus CDU, SPD und FWG, boykottiert und hintertrieben.

So kündigte Gehrke schon zu Beginn der letzten Wahlperiode den Unabhängigen öffentlich die Zusammenarbeit auf.
Mittels seines Handlangers Wollermann wurde auch die Geschäftsordnung der GV dahingehend geändert, dass die Unabhängigen von Sachanträgen für die Tagesordnung der Gemeindevertretung ausgeschlossen wurden. Gleiches gilt für die Anträge auf namentliche Abstimmung.

In der laufendenWahlperiode haben die Unabhängigen trotz der Schikanen in der letzten Wahlperiode Fraktionsstärke erreicht und damit auch das Antragsrecht für Sachanträge für die Tagesordnung der GV erworben.
Und genau das haben wir, im Gegensatz zu den meist Eigeninitiative vermissen lassenden Fraktionen von CDU, SPD, FWG, Linke, Grüne und Bürgerverein Eiche, „wohl zuviel“ genutzt!
In der Mai – Sitzung waren es 5 Sachanträge.
Um es salopp zu sagen, hat die Aktivität der Unabhängigen jetzt den „Kamm des Bürgermeisters und anderer Fraktionen“ wieder stark anschwellen lassen!

Es musste erneut eine Schikane her, die es ermöglicht kurzerhand die Anträge nach Aufruf des Tagesordnungspunktes abzulehnen.

Welche Masche? 


Nach Aufruf des Tagesordnungspunktes und die Begründung des Sachantrages durch den Einreichenden wurden sofort Geschäftsordnungsanträge zur Abstimmung über den Antrag aus den Reihen der oben genannten Fraktionen gestellt, um Debatten zur Sache auszuschließen.

Die Vorsteherin Hübner (CDU) ließ, sich der Mehrheit auf sofortige Abstimmung sicher, auch gleich über den Geschäftsordnungsantrag abstimmen.

Dabei unterließ sie es zur üblichen Gegenrede zum Geschäftsordnungsantrag auf sofortige Abstimmung hinzuweisen, so wie es die Geschäftsordnung fordert und es parlamentarische, demokratische Praxis ist!


So waren Gemeindevertreter an einer Debatte beispielsweise um den Antrag der Unabhängigen auf Verzicht der finanziellen Entschädigungen und Sitzungsgelder im Juni aus „Corona – Solidarität“ schnell dabei, das oben geschilderte, schäbige Procedere zu realisieren! Die Debatte hätte in der Öffentlichkeit ja ablehnende Einzelmeinungen deutlich werden lassen! 

 Demnächst zum Ergebnis des "Auswahlverfahrens Reinigungsleistung".




2 Kommentare:

  1. Die Worthülse "Corona - Solidarität" haben sich der Bürgermeister und die Gemeindevertreter durch Ablehnung des Verzichts auf die Entschädigungs- und Sitzungsgelder bestens zu eigen gemacht!

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  2. Die Masche Demokratie zu verhindern, lassen die Unabhängigen von der Kommunalaufsicht prüfen!

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