Freitag, 20. März 2015

Der Landtagsabgeordnete Vida äußert sich zum MOZ-Artikel "Eine Schweinemast im Dorf"

MOZ-Artikel beschäftigt sich mit Kleiner Anfrage zur Schweinemast in Mehrow

Veröffentlicht am Donnerstag, 19. März 2015 11:42 Geschrieben von Landesverband

MOZ schreibt Artikel zur Antwort auf Péter Vidas Kleiner Anfrage Schweinemast im Ortskern von Mehrow
PeterVida
Mit etwas Verzögerung brachte die MOZ einen Artikel zur Situation in Mehrow. In dem Ortsteil von Ahrensfelde wurde eine illegale Schweinemast nachträglich legalisiert und hierfür mit kruden Begründungen bundesweites Umweltrecht ignoriert. Péter Vida hatte hierzu eine Kleine Anfrage gestellt und eine mehr als unbefriedigende Antwort bekommen. Denn all dies geschieht nicht nur mit Rückendeckung der Kreisverwaltung, sonder auch der Landesregierung.
Ein kleinen Tippfehler ist der MOZ jedoch unterlaufen, es sind nur 7.500 m² und nicht 75.000 m² auf die sich die Schweine verteilen. Dies ist nicht nur ein Problem für die Anwohner, durch die zu starke Konzentration der Schweine wird die Vegetation zerstört (Überweidung) und Boden und Grundwasser mit Nitraten belastet. Dass die Schweine anschließend umweltbewussten Bürgern als "Bio" verkauft werden kann man nur als schlechten Scherz betrachten.

Donnerstag, 19. März 2015

Eine Krähe hackt bekanntlich der anderen nicht die Augen aus

17.03.2015
Red. Uckermark
BUND stoppt Anlage für Legehennen Zollchow (MOZ) Der BUND Brandenburg hat eine im Bau befindliche Legehennenanlage bei Zollchow per Gerichtsbeschluss gestoppt. Obwohl eine Genehmigung des Landesumweltamtes vorlag. 

Es ist schlicht ein Skandal, wie verantwortungslos das Landesumweltamt bei der Zulassung von Tierhaltung agiert. So rücksichtslos, dass dessen Genehmigung hier von Gerichten gestoppt werden muss. 
In Sachen Genehmigung der Schweinehaltung inmitten Mehrows ist das nicht anders. Hier spielen vordergründig noch der Landkreis Barnim und die Verwaltung Ahrensfelde unrühmlich mit.
Wir werden sehen, wie im Fall Mehrow die Staatanwaltschaft und die Gerichte entscheiden.





































Korrektur: Es sind nicht 75.000m² für die Freilandhaltung genehmigt, sondern 7500.

Es ist schon abenteuerlich und unverfroren, was für Antworten Herr Vida auf die Kleine Anfrage von der Landesregierung erhalten hat.
Da wird frech behauptet, die Mindestabstände zu Wohnbebauung und Biotopen wurden eingehalten. Jeder Mehrower weiß, dass es anders ist. Insbesondere die Anwohner der Wohnsiedlung Zur Lake. Neuerdings dürfen die sich noch zusätzlich am Anblick von Rindern und deren Immissionen erfreuen. 
Es ist schlicht dummfrech zu behaupten, die ehemalige Grünfläche, jetzt Schweine-Freilandfläche wäre keine Landwirtschaftsfläche und deshalb wären die Rechtsvorschriften der Düngeverordnung zur Nitratbelastung der Fläche nicht anwendbar. Was schließlich heißt, da können auf dieselbe Fläche nochmal 100 Mastschweine und mehr drauf!
Und die Feststellung der unteren Wasserbehörde des Landkreises, dass die genehmigte Freilandhaltung von 100 Mastschweinen geeignet ist, das Grund- und Oberflächenwasser zu verschmutzen, wäre nach Ansicht von Regierung und Landkreis ja nur ein interner Betriebsunfall, dem man keine Aufmerksamkeit schenken muss.




























Mittwoch, 18. März 2015

Wer Anträge stellt, will sich bloß profilieren, so der Ahrensfelder Bürgermeister!

Gesagt in der Debatte um den Antrag der Linken auf eine gemeinsame Veranstaltung in Ahrensfelde zum 70. Jahrestag der Befreiung.
Und es kommt noch besser. Er hat der Frau Emmrich (Linke), den Antrag wegen unangemessener Belastung der Verwaltung ablehnend, vorgeschlagen, Anträge doch mit ihm und den Fraktionsvorsitzenden gemeinsam vorzubereiten und einzubringen!
Bloß nicht in der Öffentlichkeit unterschiedliche Auffassungen der Parteien,Wählergruppen und der Verwaltung zu kommunalen Angelegenheiten deutlich werden zu lassen. So sein Demokratieverständnis, sein egozentrisches Rollenverständnis von Kommunalpolitik, sein Verständnis von politisch, parlamentarischer Arbeit. Kennen wir das nicht schon aus vergangener Zeit?
Ich habe dem widersprochen und endlich ein Umdenken eingefordert.
Worum ging es den Linken mit dem Antrag?
Ohne Zweifel in erster Linie um das öffentliche, von allen bekundete Gedenken an den 70. Jahrestag der Befreiung. Gleichzeitig aber auch um eine Veranstaltung, die alle Ortsteile öffentlich wirksam gemeinsam organisieren und durchführen sollten.
Dieser Antrag wurde mit Zustimmung des Bürgermeisters abgelehnt, nachdem in der Debatte sowohl die Ortsvorsteher von Ahrensfelde (Hackbarth FWG) als auch von Blumberg (Dreger-SPD) eigene Kranzniederlegungen in ihren Ortsteilen favorisierten.
Im Übrigen hatte Frau Emmrich (Linke) in der GV-Stzung im Februar beim Bürgermeister nachgefragt, ob für den Jahrestag was geplant ist. Ihm sei nichts bekannt, war die Antwort.
Abschließend in der Debatte um den Antrag habe ich den Bürgermeister noch darauf hingewiesen, dass es angebracht gewesen wäre, die Ortschronisten langfristig in die Vorbereitung des Jahrestages einzubeziehen, was meiner Kenntnis nach unverständlicherweise nicht erfolgt ist. Ausnahme wäre wohl der Ortschronist Herr Plume aus Ahrensfelde, wie der Sozialausschussvorsitzende Stock anmerkte. Man wird sehen, was da noch kommt!


Dienstag, 17. März 2015

Der Bürger hat das Wort – nur in Ahrensfelde wird er nicht gehört

Neues Beispiel aus der gestrigen Gemeindevertretersitzung:

Herr Sonntag Anwohner der Lindenberger Straße beschwert sich über den im Mai geplanten Bau einer Querungshilfe vor seinem Haus. Durch die Querungshilfe würde die Straße bis 2m an sein Haus heranrücken und den ohnehin starken Verkehrslärm ( alle 4 Sekunden ein Auto) noch erhöhen, die Lebensqualität weiter mindern.
Weiter merkt er an, die fehlende rechtzeitige Einbeziehung der Anwohner in das Vorhaben. Erst mit den Baumfällungen habe man vom Vorhaben erfahren.
Seine Forderung: Das Vorhaben aussetzen und nach einer anderen Lösung suchen.

Anmerkung: Herr Sonntag bringt damit die Verwaltung in Schwierigkeiten, da diese den Auftrag zum Bau für alle 3 geplanten Querungshilfen schon im Paket vergeben hat.

Genau darauf verweist der Bürgermeister und sieht keine Möglichkeit das Vorhaben zu ändern. Andere Möglichkeiten wären ohne Erfolg geprüft worden. Dann zieht er die „Kinderkarte“ und besteht auf die geplante Realisierung. Den Beschluss hätte die GV gefasst, nicht er. Also seine bekannte Masche Verantwortung abzuschieben.

An der Stelle kündigte jetzt Frau Formazin (FWG) für später einen Antrag zu dem Thema an.

Inhaltlich ging es im Antrag um eine Überprüfung der Planung auf ein Entgegenkommen für die Anwohner bzw. eine Vertagung der Baurealisierung und Neuprüfung anderer verkehrstechnischer Möglichkeiten.

Dem widersprach der Bürgermeister vehement, verwies auf eine mögliche Vertragsstrafe, die bei einer Zustimmung zum Antrag auf die Gemeinde zukäme und forderte die namentliche Abstimmung. In das gleiche Horn blies der Fraktionschef von Frau Formazin, Herr Hackbarth und lehnte vor der eigentlichen Abstimmung den Antrag seines Fraktionsmitgliedes schon ab!

Wie nicht anders zu erwarten, wurde der Antrag dann mehrheitlich abgelehnt. Die Querungshilfe wird ohne wenn und aber nun „bürgerfreundlich“ gebaut.

Freitag, 13. März 2015

Unser Experte für erneuerbare Energien Dr. Helmut Pöltelt

Gemeinsam haben unser  Landtagsabgeordnete Herr Vida, sein Mitarbeiter Herr Soyka und Dr. Pöltelt folgende Kleine Anfrage "Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit beim Ausbau der Windkraft" an den Landtag gestellt:

https://dub115.mail.live.com/mail/ViewOfficePreview.aspx?messageid=mgt9tWuEjJ5BGU0AAhWtm8wg2&folderid=flinbox&attindex=0&cp=-1&attdepth=0&n=74855971

Donnerstag, 12. März 2015

Nach Bürgermeister Gehrke brauchen wir keine Meckerecke

Nach Gehrke brauchen wir auch keinen Bürgerhaushalt, keinen Petitionsausschuss, keine Bekanntgabe von Bürgerpetitionen in der Gemeindevertretung, keine Überarbeitung der Straßenausbausatzung, keine Novellierung der Bürgerfragestunde, keine Plattform für die Bürger im Amtsblatt oder im Internet/Ratsinformation. Alles ist in bester Ordnung! Hier gibt es nichts zu meckern!
Anträge der Unabhängigen zur Verbesserung der Bürgerbeteiligung sind daher obsolet und werden durch ihn abgelehnt oder beanstandet.











Es geht auch bürgerfreundlicher, wie Panketal beispielsweise und andere Kommunen zeigen:



















Was soll da des Bürgermeisters Appell im neuen Amtsblatt?
Zumal der Bürgermeister weiß, dass in den Ausschüssen und Ortsbeiräten Möglichkeiten der Verbesserung der Bürgerbeteiligung zwar als Tagesordnungspunkte aufgeführt wurden, aber der Bürger ja außerhalb der Einwohnerfragestunde nicht die Möglichkeit hat nach Aufruf des Tagesordnungspunktes an der Debatte teilzunehmen.
Mehr an Scheinheiligkeit geht kaum! Als gäbe es nicht andere Verfahren, um die Bürger in die von den Unabhängigen angeschobene Diskussion einzubeziehen!






Mittwoch, 11. März 2015

Die Troika im Barnimer Kreistag
















Meine Leserpost an die MOZ:

"Wahre Demokratie im Kreistag ausgehebelt"

Nachdem der "Los-SPD-Landrat" schon seit Beginn der Wahlperiode wieder die CDU geködert hat, ist nun auch die Linke Opfer seiner Kungelei geworden. Mit wohl jetzt 40 von 57 Stimmen im Kreistag ist seine Machtposition, sein Einfluss auf den Kreistag größer, denn je zuvor. Weil die Linke jetzt so brav dieses Spiel mitmacht, darf auch sie nun ein Stück vom Kuchen abhaben, ohne Gefahr zu laufen, ihre Vorhaben abgelehnt zu bekommen. Jetzt wäscht die Troika sich gegenseitig die Hände! Es wird immer skuriler, was um den Landrat und durch ihn im Kreistag initiiert wird. Wer nun zu recht glaubt, der Kreistag würde nun nicht mehr gebraucht, der irrt!
Um das absegnen zu lassen, was im Grundlagenpapier der Troika vereinbart worden ist, ist den Bürgern im Kreistag Scheindemokratie vorzugaukeln.

Wolfgang Unger
Ahrensfelde, OT Mehrow

Montag, 9. März 2015

Zur Bürgerbeteiligung beim Bau der Straße Am Walde in Ahrensfelde

Ich verweise auf den Blogbeitrag zu diesem Thema im Ortsbeirat Ahrensfelde im Februar!

Tenor im Ortsbeirat zu dem Thema:
Die anwesenden Anwohner beklagten das Beteiligungsverfahren, konkret die nicht erfolgte direkte Einbeziehung in den Planungsvorgang. Schließlich würden sie finanziell stark belastet werden.

Herr Hackbarth (FWG) und der Bürgermeister (CDU) wiesen die Kritik harsch zurück und verwiesen auf die noch folgende Infoveranstaltung, in der die fertige Planung vorgestellt werde. Einen Bedarf zur Änderung des Procedere erkennen sie nicht.

Nun meldet sich gestern bei mir ein Anwohner mit folgender Einschätzung der Infoveranstaltung:


"Guten Morgen Herr Unger,
Die Informationsveranstaltung  habe ich erneut als eine pseudo-partizipatorische erlebt, da folgende Aspekte, anders als am Montag angekündigt, aufgetreten sind:
a) Es wurden eine eventuell schmalere Straßenvariante von den Bürgern sachlich diskutiert. Herr Gehrke sowie Herr Hackbarth redeten teils mit unsachlichen Argumenten (Herr Hackbarth: “Es müssen zwei LKW aneinander vorbeifahren können” und das in einer Sackgasse!) dagegen, sodass ich vermute, dass die geplante Straßenbreite beibehalten wird.
b) Bei den Kosten wurde den Bürgern beruhigend vorgerechnet, dass der Straßenausbau mit 1,10 pro Quadratmeter zu Buche schlägt. Ich fragte wiederholt nach, ob dies im Bescheid veranlagten Gesamtkosten für den Straßenausbau seien, weil daraufhin einige Bürger plötzlich still blieben. Daraufhin wurden noch die Pflasterarbeiten erwähnt. Die Gehwegbezahlung blieb unangesprochen.
c) Wir Anwohner haben uns unter Genehmigung des Bürgermeisters in einer spontanen Abstimmung dafür entschieden, dass der Fußweg ebenerdig zum Gehweg und zur Straße angelegt wird. Daraufhin redete Herr Gehrke uns erneut ins Gewissen, ob wir nicht wenigstens die “3-cm-Variante” wollen, weil Anwohnerbesuch erfahrungsgemäß auf den Grünflächen parken. Wir lehnten dies ab mit der Konsequenz, dass Herr Hackbahrt aufstand und erwiderte: “Aber ich als Ortsvorsteher werde mich trotzdem für die Hochbordlösung einsetzen.”
d) Es kristallisierte sich heraus, dass einige Bürger die Beitragsbescheide nicht in einer Summe zahlen können, was mich veranlasste, immer wieder nach sozialverträglichen Regularien bzw. Verfahren zu fragen. Am Montag vor der Informationsveranstaltung bekamen wir noch die lapidare Aussagen, dass es in Ahrensfelde keine armen Bürger gebe, Dienstag rückte man endlich mit der Wahrheit heraus und stellte den Betroffenen in Aussicht, dass diese mit einer Kreditablehnung durch die Bank und einem mehrseitigen Antrag, der die Bürger finanziell zum gläsernen Menschen mache, den Betrag zinslastig gestundet bekomme.
Zusammenfassend bestätigte sich Ihr und mein Eindruck, dass die Veranstaltung nur der Form halber durchgeführt wurde, aber wenig Bürgerfreundlichkeit aufwies und kritisch nachfragende Stimmen erneut teils unter der Gürtellinie behandelt wurden.
Ich bin von den Verantwortlichen mehrheitlich über deren Unkenntnis, aber auch vorsätzliches Missverstehen von kommunaler Demokratie enttäuscht.
Mit freundlichen Grüßen"

Nachtrag:

"Sehr geehrter Herr Unger,
 
ich habe noch einen Punkt vergessen: Wir denken, da sich Herr Gehrke diesen nun doch unbedingt wünscht (Er hat dies auf der Informationsveranstaltung so geäußert), dass die Straße mit Wendehammer gebaut wird und dies erneut zusätzliche Kosten verursacht. Wir als Anwohner fragen uns, warum jahrzehntelang ein Rückwärtsfahren der Versorgungsfahrzeuge auf einer schmalen Straße möglich war und es nicht möglich sein soll, auf einer dann wesentlich breiteren Straße die vorhandenen, gepflasterten Grundstückszufahrten zu nutzen, um zu wenden. Wir wollen keinen Wendehammer.
 
Außerdem sollen die schönen, alterhwürdigen Bäume vor dem Grundstück Straße am Walde 13 bitte erhalten bleiben, so, wie es Frau Adler in der Ortbeiratsmitgliederversammlung bereits angedacht hatte.
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen"
 



Sonntag, 8. März 2015

Tagesordnung der GV am 16.03.2015





































Interessant:

Wir Unabhängigen begrüßen die 3 Anträge der Fraktion der Linken!


Der Beschluss 20.1 ist längst fällig. Unverständlich, dass der Antrag um ein halbes Jahr mehrheitlich zurück gestellt worden ist.

Das Thema 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus war schon Gegenstand der GV. Doch hat der Bürgermeister nicht erkennen lassen, dass er für eine Veranstaltung eintritt, die für die Gemeinde insgesamt zu organisieren ist.
Der 70.Jahrestag der Befreiung spielt seit geraumer Zeit in den Medien eine gewichtige Rolle. Zeitzeugen aus den verschiedensten Regionen Brandenburgs kommen zu Wort. Wir Unabhängigen hätten uns gewünscht, dass unsere Ortschronisten das Thema in Vorbereitung einer solchen Veranstaltung auch aufgegriffen hätten! Vielleicht kommt da noch was?

Ganz besonders freut uns, dass die Linke mit ihrem Antrag 20.3 zur Errichtung eines Beschwerdemanagements unsere Idee von der Einrichtung eines Petitionsausschusses zur Verbesserung der Bürgerbeteiligung aufgegriffen hat. In der Februarsitzung ist unter maßgeglicher Beeinflussung des Bürgermeisters unser Antrag abgelehnt worden!