Samstag, 7. Dezember 2013

Nun hat auch Antenne Brandenburg das Thema Flächennutzungsplan Ahrensfelde, OT Mehrow aufgegiffen

Heute 7.30 Uhr kam in den Nachrichten, dass der Landrat  Ungereimtheiten im Ahrensfelder FNP überprüfen wird. Über die Kungelei zwischen Eigentümer, Ortsvorsteherin, Bürgermeister und Bauverwaltung um die als Wohnbaufläche M3 im FNP ausgewiesene Grünfläche/Biotop Mehrows habe ich schon mehrmals berichtet.

Nachdem der Kreistagsabgeordnete Dr. Luthardt (Linke) im Kreistag den FNP öffentlich kritisiert hat, hat auch die MOZ reagiert. Hier der MOZ-Beitrag vom 03.12.2013!

Freitag, 6. Dezember 2013

WLAN und Elektrosmog an Schulen


Die Gemeindevertretung hat beschlossen, das Angebot des Landkreises anzunehmen und die Grundschule Blumberg weiter mit Whiteboards auszurüsten. So wie ich mich hier im Blog schon geäußert habe, gehört dieses Unterrichtsmittel mit allem Drum und Dran  heute in eine moderne Schule.

Wie der Bürgermeister in dem Zusammenhang berichtete, ist die Grundschule Blumberg breit mit WLAN ausgerüstet.
Wissen sollte man allerdings, dass die Wirkung des WLAN, hier der Elektrosmog, die Funkstrahlung auf Schüler und Lehrkräfte von Experten sehr kritisch gesehen wird. 

Hier einige Ausführungen dazu: u.a. vom Umweltinstitut München e.V.

Bisher ist immer noch die Meinung weit verbreitet, dass WLAN unschädlich ist, weil es die gesetzlichen Grenzwerte einhält. Inzwischen hat aber ein Ausschuss der EU festgestellt, dass die wissenschaftlichen Grundlagen auf denen die Grenzwerte beruhen überarbeitet und neu bewertet werden müssen, da sich beunruhigende Effekte bereits bei weit geringeren Intensitäten gezeigt haben. Der ständige Ausschuss des Europarats fordert deshalb in seiner Presseerklärung vom 27.5.2011  von den europäischen Mitgliedsstaaten ein Verbot von WLAN an Schulen.
Vor einigen Jahren versuchte man in englischen Schulen flächendeckend WLAN einzuführen. Man merkte allerdings bald, dass das dem Lernen und dem Wohlbefinden der Schüler nicht zuträglich war. Sie waren aggressiver und unkonzentrierter. Inzwischen wurde dieses Projekt wieder aufgegeben und auch Österreich hat diesbezügliche Pläne zum Glück nicht weiterverfolgt! Hier ist WLAN an Schulen verboten.

Wird WLAN noch empfohlen?
Nein.
Der Bayerische Landtag und die Bundesregierung raten zur Vorsicht.
Nach einer Empfehlung des Bayerischen Landtags sollen Schulen auf drahtlose Internet-Netzwerke (WLAN) verzichten. Der Bildungsausschuss des Landtags appelliert an Schulen, auf kabelgebundene Netzwerke zurückzugreifen. Dadurch sollen mögliche, durch Strahlung bedingte Gesundheitsgefahren ausgeschlossen werden, so die Begründung.
Auch die Bundesregierung empfiehlt die Vermeidung von WLAN: „Die Bundesregierung empfiehlt allgemein, die persönliche Strahlenexposition durch hochfrequente elektromagnetische Felder so gering wie möglich zu halten, d. h. herkömmliche Kabelverbindungen zu bevorzugen.

Was ist zu tun??
Grundsätzlich ist es am besten, die nötigen Investitionen für eine schnurgebundene Netzwerkverbindung zu tätigen.

Auch das musste zur Grundschule Blumberg mal gesagt werden und möglichst die Verantwortlichen zum Nachdenken und Handeln anregen.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Kommentare in der MOZ zum Beitrag „Das Lernen bleibt auf der Strecke“



Wer glaubt dem Bürgermeister Gehrke überhaupt noch? Siehe seine Info (Lobhudelei) zur Grundschule im Amtsblatt Juli 2013!
 
Bürger "Verum"

Personelle Erneuerungen!

Die GS Blumberg ist die mit Abstand schlimmste Schule im Umkreis. Eigentlich wurde schon alles gesagt und das man in der oberen Ebene der Schule sich alles schönreden möchte ist nun endlich mal ans Tageslicht gebracht worden. NAtürlich wurde oftmals die Kritik an den maßlos überfüllten Klassenräumen angesprochen, nur wurde man mit derart leeren Antworten nicht mal annähernd ernst genommen, im Gegenteil- man sollte besser aufpassen was man sagt, da es unter Umständen dem Nachwuchs spüren lassen würde. Meiner Ansicht nach sollte man die personelle Struktur an dieser Schule gänzlich überdenken.


"Ahrensfelder Bürger"
Bildung in der Gemeinde Ahrensfelde
Leider beginnt das Bildungsdefizit schon in den Kindertagesstätten der Gemeinde Ahrensfelde. Die Einrichtungen sind teilweise neu und wunderbar ausgestattet, jedoch bei der frühkindlichen Bildung gibt es starke Defizite. Dies scheint ja in der Schule dann weiter zu gehen....

Bürger "...Verschiebekonzept abschaffen und endlich Vertreten..." 

Liebe alle, meine Tochter ist ebenfalls in der Schule und ich danke der Redaktion für dieses offene und ehrliche Wort... und es ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Das Vertretungskonzept ist kein Vertretungskonzept, sondern ein Verschiebekonzept, denn die Schüler werden ja auf andere Klassen aufgeteilt und bearbeiten dann einen eigenen Arbeitsplan. Das ist großer Mist. Sich darauf auszuruhen, daß man ein Konzept hat ist nicht genug, wichtig ist doch das das Konzept wirksam ist (und Ziele erreicht). Traurig macht mich, daß die Leitung (Frau Giese) gar kein Problem sieht und daher gehts hier auch nicht weiter. ...Noch trauriger macht mich, daß diese Schule ein Luxusproblem an Sachwerten hat, alles neu und da noch eine neue Turnhalle und ein neues Klettergerüst und und da ne Bibliothek...also materiell perfekt, nur das wichtigste fehlt die, die unterrichten. Frau Giese muss scheinbar die Ohren verschließen, denn das Thema schwelt seit Langem in der Elternschaft und endlich kommt es an die Öffentlichkeit... und noch mehr... im nächsten Jahr sollen rekordmäßige 6 erste Klassen eingeschult werden, da geht dann gar nichts mehr... 

Die Eltern sind gefragt, bleibt jetzt dran, denn Schweigen bedeutet wir akzeptieren diesen Zustand...


Mehrow 21 ist jetzt bei 523 Blogbeiträgen und 52.047 Seitenaufrufen!

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Infoveranstaltung in Blumberg am 28.11.13 zum geplanten Schulneubau



Geschätzt waren 70 bis 80 Zuhörer anwesend, 3 Vertreter der Docemus Bildungsgruppe, der Ortsvorsteher, der Bürgermeister und 5 Gemeindevertreter, alle aus Blumberg.

Nach einer überaus kurzen Begrüßung und Einführung durch den Ortsvorsteher Dreger hat dieser die Moderation (für mich unverständlich!) an Bürgermeister Gehrke übergeben. Dieser hat sich wie üblich ausschweifend und für viele wiederholend zum bisherigen Werdegang ausgelassen.

Danach ergreift der Geschäftsführer der Docemus Bildungsgruppe Herr Brüggmann das Wort. Auf den Aufbau der Gesellschaft und die generelle pädagogischen Ausrichtung der Bildungsgruppe eingehend, kommt er schließlich auf den geplanten Standort Blumberg. Nicht verkneifen kann er sich gerichtet an den Bürgermeister die Kritik an der in Ahrensfelde (Gemeindezentrum) stattgefundenen öffentlichen Veranstaltung, in der ihm drei Minuten zur Vorstellung des Konzeptes von Decemus zu Verfügung gestellt wurden.

Das gesamte Campus-Modell soll eine ein-zügige Oberschule, ein zwei-zügiges Gymnasium und eine ein-zügige Fachoberschule mit zwei Fachrichtungen umfassen. Die Fachoberschule soll 2019 mit der Ausbildung beginnen, Oberschule und Gymnasium 2015 als Ganztagsschulen. Das humanistische Schulkonzept verfolgt keine Spezialisierung. Es ist naturwissenschaftlich angelegt mit der klassischen Sprachenfolge Englisch, Latein und eine weitere Fremdsprache. Maximal 450 bis 480 Schüler werden die Schule besuchen, bei Klassenstärken von 24 Schülern. Schulgeld von 180€ ist vorgesehen, plus Essengeld und Geld für Klassenfahrten. Das Schulgeld wird bei Einstieg in Klasse 7 vereinbart und bleibt festgeschrieben in dieser Höhe bis zum Schulabgang. Erhöhungen nur bei Neueinsteigern in Klasse 7. Für etwa 10% der Schüler erfolgt ein Schulgelderlass von 50%. Der Zugang von Schülern aus dem Gemeindegebiet hat Vorrang; insbesondere für Geschwisterkinder. Keine Ausführungen gab es zur Organisation und Art des Unterrichts (Verhältnis von Frontal- und offenen Unterrichtsformen, Unterricht im Klassenverband). Auch bei schulgeldpflichtigen Oberschülern, die „nur“ die mittlere Reife erlangen sollen, wäre der Bedarf, den Erfahrungen des Geschäftsführers nach, groß.

Die Planung der Schuleinrichtung wäre in Abstimmung mit den Behörden im Wesentlichen abgeschlossen. Das Schulgelände wird nicht eingezäunt. Eine öffentliche Durchwegung zum Park hin ist gegeben. Das Schulgebäude besteht aus drei Stockwerken. Die Schuleinrichtung wird insgesamt zehn Millionen Euro kosten. Der Bauantrag wäre noch nicht gestellt. Soll Anfang des nächsten Jahres erfolgen. Die notwendigen Sportanlagen werden 2018 errichtet. Vorher wird die Schule Mitbenutzer der Sportanlagen der Grundschule sein. Der schulorganisierte Zugang zur Sportanlage des Blumberger Sportvereins wäre ohne Probleme möglich; auch eine Beteiligung an notwendigen weiteren Einrichtungen auf der Sportanlage.

Herr Wünsche aus Blumberg kritisiert die fehlende Einbindung der Bürger schon in die architektonische Planung. Er bemängelt in dem Zusammenhang auch das Fehlen der Planer am heutigen Tage. Immerhin war es die damalige Gemeinde Blumberg, die dieses Gelände von der Oberfinanzdirektion für 1,3 Millionen DM erworben hat. Damit leite sich grundsätzlich ein Mitspracherecht ab. Die flapsige Antwort des Geschäftsführers war, dass Docemus sich an die zu wenden hat, die letztendlich ausschlaggebend für die Baugenehmigung sind. Und genau das habe man getan.

Angekündigt wurde noch, dass die Schule Blumberg ab Januar 2014 Bestandteil der Homepage von Docemus wird, mit Aussagen  zum Procedere der Anmeldung und dem Aufnahmeverfahren ab August 2014.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Infoveranstaltung in Blumberg am 28.11.13 zum geplanten Schulneubau



So soll die weiterführende Privatschule aussehen: 


Im Hintergrund die Schloßstraße mit Dorfteich und der straßenseitige Zugang und rechts der Zugang zum Park. Genau an diesem Standort soll das Schloß gestanden haben


Blick vom Park auf die Schulaula.

Das Erdgeschoss mit Eingangsbereich.


Die 1.Etage.


Die 2.Etage.

Text folgt!





Montag, 2. Dezember 2013

Die MOZ vom 29.11.2013 berichtet aus dem Kreistag - „Kritik an Ahrensfelde“



Alle Achtung dem Kreistags- und Landtagsabgeordneten Dr. Michael Luthardt (Linke), der sich des Themas Ahrensfelder FNP angenommen hat! 
Ich denke, dass er als Vorsitzender des Umweltausschusses im Kreistag und ordentliches Mitglied im Ausschuss für Umwelt im Landtag weiß, wovon er redet. 
Ich will hoffen, dass auch andere Kreistagsabgeordnete jetzt hellhörig geworden sind  und der Einwand Wirkung im Genehmigungsverfahren des Landkreises zeigt.

 

Hier die Antwort des Landrates auf mein Schreiben zur Genehmigung des eingereichten FNP durch den Landkreis (siehe Blog vom 09.11.13)



Nachtrag Grundschule Blumberg

Aus dem Amtsblatt Juli 2013: Info des Bürgermeisters zur Blumberger Grundschule.
 
"Die Vorführungen und Darbietungen hatten eine Klasse, die mich zum wiederholten Male begeisterte. Es macht mich auch ein bisschen stolz, dass wir so tolle Kinder in unserer 
Gemeinde haben und diese Talente in unseren Kindergärten und der Grundschule in Blumberg fördern können.
Unsere Angebote an Kindereinrichtungen, die Gebäude, die Ausstattung, das pädagogischePersonal, die außerschulischen Betätigungen in Arbeitsgemeinschaften, aber 
auch in unseren Vereinen tragen sicher dazu bei, dass unsere Kinder ihre Interessen und Talente
wahrnehmen bzw. fördern können. Ich habe an dieser Stelle schon mehrmals darüber 
berichtet, wie gut unsere Kindereinrichtungen in der Gemeinde angenommen werden,
gerade die Grundschule in Blumberg. Zum neuen Schuljahr konnten alle Anmeldungen realisiert
werden, so dass am 03.08.2013 109 Kinder eingeschult werden können." 
 
 Die Eltern macht es gegenwärtig wohl weniger stolz auf das,was da in der Grundschule zurzeit ihren Kindern und ihnen zugemutet wird!

Sonntag, 1. Dezember 2013

"Das Lernen bleibt auf der Strecke" - Kommentar dazu in der MOZ


Kommentator: Mosquito

Vetretungskonzept ?

Auch wenn uns das Vertretungskonzept unzählige Male erläutert wurde, es ist und bleibt unterm Strich - Mist - Sicherlich wird der Totalausfall und damit die böse Statistik damit vermieden, aber wenn selbst bei 26-28 Kindern der Lehrer Mühe hat Ruhe und Ordnung in die Klasse zu bekommen, wie sieht es dann bei 40-50 Kindern aus ? Wie steigt der Lärmpegel, wenn der Lehrer die Hälfte des Unterrichts in eine andere Klasse wetzen muss ? Die Kinder sind nach dem Unterricht so kaputt und abgeschlagen, wie nach einem Volltagsjob und was bei diesem Radau noch gelernt werden kann ist fraglich. Zusätzlich wird dann der restliche Unterrichtsstoff im Eiltempo durchgezogen, damit wieder irgendwo eine Statistik stimmt. Dummerweise nützt da auch ein Gespräch mit der Direktorin nichts. Weil sie mir nämlich nur erklären kann, warum es nicht in ihrer Macht liegt und was in Zukunft angestrebt werden soll. Nur leider hören wir das schon seit Jahren und wundern uns später, wieso unsere Jugend stellenweise so dämlich ist und die Eignungstests für Ausbildungsplätze nicht meistert.