Samstag, 12. November 2011

Kita-Kurse Englisch und Musik - Schreiben an den Bürgermeisterkandidaten der Freien Wählergemeinschaft

Sehr geehrter Herr Matthies,

am 14.11. findet in der Gemeinde eine Sozialausschusssitzung statt.

Tagesordnungspunkt ist u.a. der Antrag auf Aufnahme der Kita-Kurse Englisch und Musik in die pädagogischen Konzeptionen der Gemeindekitas.

Da Sie sich mit Ihrer Unterschrift und als Bürgermeisterkandidat dafür ausgesprochen haben, wäre es wünschenswert die Antragsteller in der Ausschusssitzung zu unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Wolfgang Unger

Freitag, 11. November 2011

Mehrower Spielplatz und Eiche Kita: Es tut sich nichts!

Vor Wochen habe ich den Bürgermeister auf Gefahrensituationen auf beiden Standorten aufmerksam gemacht (Schreiben an den Bürgermeister ist im Blog nachzulesen).

Konkret geht es darum, den Spielplatzausgang zum Krummenseer Weg mit eventuell einer Sperre, die den Straßenzugang bremst, zu versehen. Nur eine mögliche Variante!

Es darf nicht erst etwas passieren, bevor die Verwaltung reagiert!

Ähnlich eine Gefahren- Situation an der Kita Eiche. Auf der Nebenstraße7Anliegerstraße am Kita-Freigelände werden vollgetankte Schwerlastkraftwagen und Lastenanhänger geparkt. Das Parken verstößt dazu noch gegen die Straßenverkehrsordnung.

Es wäre wünschenswert, dass sich Eltern dieser Problematik annehmen und ebenfalls aktiv werden.

Sozialausschusssitzung am 14.11.2011

Nach den Ratsinformationen werden in der Sitzung u.a. die Tagesordnungspunkte

Antrag von Mehrow 21 auf Fördermittel für 2012 für die Umsetzung eines Naturschutzprojektes ( Antrag ist im Blog nach zu lesen) im Rahmen des Mehrower Frühjahrsfestes

und

Antrag auf Aufnahme von Kursen(Englisch, Musik) in die pädagogischen Konzepte der Kitas der Gemeinde Ahrensfelde

behandelt.

Dem ersteren Antrag sollte sich der Sozialausschuss schon wegen der Zielstellung und unter Wahrung der Chancengleichheit in Bezug auf andere Fördermittelanträge nicht verschließen.

Der letztere Antrag wird von einer Unterschriftenaktion in den Kitas( über 200 Zustimmungen) unterstützt. Den Ahrensfelder Kita-Kindern sollte diese zukunftsträchtige Bildungschance auch im Sinne von externer Chancengleichheit( viele Kitas im Umkreis der Gemeinde Ahrensfelde bieten diese Kurse an) unbedingt zugestanden werden.

Ich gehe auch von einem zu erwartenden medialen Interesse aus.

Donnerstag, 10. November 2011

Grüße aus dem fernen Ostprignitz-Ruppin.

Das ist der Grund, weshalb kein Bericht zur Ausschusssitzung vom 08.11. ansteht.Die dort realisierten Tagesordnungspunkte bezogen sich eh nicht auf den Ortsteil Mehrow.

Trotz in letzter Zeit wenig neuer Infos und Sachthemen sind wir im Blog bei nahezu 2200 Aufrufe. Das kann sich sehen lassen! Das Interesse am Blog scheint nach wie vor groß, was auch die an mich gerichteten Mails zeigen!

Nun auf meiner Fahrt in die Ostprignitz bzw. beim Aufenthalt hier im landschaftlich wunderbaren Randgebiet Brandenburgs kam ich nicht umhin, Vergleiche zu unserem Speckgürtelstandort Mehrow zu ziehen.

Richtig ist, die Prignitz als touristisch interessante Teil Brandenburgs leidet unter einem Bevölkerungsschwund, insbesondere dem Wegzug der jungen Leute( Ursachen sind bekannt!)

Auffallend ist, dass die Bausubstanz in vielen Gemeinden dringend einer Sanierung und Farbauffrischung bedarf.

Und richtig ist, in vielen Gemeinden ist Neubausubstanz kaum anzutreffen.

Positiv fallen die Sauberkeit der Ortschaften und die größtenteils gute Verkehrsinfrastruktur in den Innenbereichen der Gemeinden auf.

Ich denke, ich kann dem Prignitzer zustimmen, der mir zu seiner Ortschaft sagte: „ Wir sind zwar arm, aber halten unsere Gemeinde sauber.“

Letzteres wünschte ich mir auch für jede Gemeinde im sogenannt „ reichen“ Speckgürtel!Konkret für Mehrow:

Von guter Verkehrsinfrastruktur im Innenbereich kann keine Rede sein. Schauen wir nur auf die Gemeindestrassen Krummenseer Weg oder die Strasse Am Dorfteich. Und das nach über 20 Wendejahren!

Die jetzt neugeschaffene Zuwegung zum Friedhof erinnert mich stark an Straßenzustände, die ich in den 80ziger Jahren auf meinen touristischen Reisen in Richtung rumänisches Donaudelta erleben durfte.

Auch von Sauberkeit an und auf den Gemeindestrassen kann keine Rede sein. Schauen wir auf den unansehnlichen Ortseingang aus Richtung Ahrensfelde. Und schauen wir auf die Randstreifen links und rechts der Dorfstraße in Höhe des Pferdehofes sowie den die Dorfstraße begleitenden Fußweg. Schauen wir auf den seit Jahren ungestrichenen Zaun um den Spielplatz.

Nur einige Beispiele, die einen großen Handlungsbedarf anzeigen! Ich denke, hier können die Mehrower mehr in Eigenregie leisten, als nur den 2010 erstmalig realisierten Frühjahrsputz im Park.

Montag, 31. Oktober 2011

B158-Einwendfrist bis 8.11. zur "Wahnsinns-Ortsumgehung"

Die Ahrensfelder und Nordmarzahner brauchen jede Unterstützung!!
Wer sich die Planung im Detail ansehen will, hat hier die Möglichkeit!

http://www.o-sp.de/lbvbrandenburg/nutzungshinweis.php?pid=17542

Neues zur Breitbandversorgung (DSL)

Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur ländlichen Breitbandversorgung
(Chancenausgleichheit-weg mit den Disparitäten) durch die Unternehmen (Anliegen der CDU/CSU-Fraktionen im Bundestag) ist von der Fraktion der FDP aufgeweicht worden. Jetzt sollen die Unternehmen nicht mehr in die Pflicht genommen werden, sondern die ländliche Breitbandversorgung soll durch die Unternehmen auf Basis von Freiwilligkeit erfolgen.
Dann gute Nacht ländliche Regionen!

Mehrower Stammtisch am 27.10.11

Es wäre interessant zu erfahren, welche Position der "Stammtisch - hört sich so nach Bierniveau an" nun zum Verkauf von Dorfstraße 20 hat!
Meine Gedanken dazu habe ich der Ortsvorsteherin mitgeteilt und im Blog veröffentlicht.
Soll ein weiteres Mehrower Grundstück am Dorfteich wirklich einem auswärtigen Investor überlassen werden?
Leider war es mir nicht möglich am Stammtisch teilzunehmen, da ich letzte Woche außerhalb Mehrows war!

Bürgermeister und Stellvertreter – Antwort/Transparenz wird angemahnt!

Es sind inzwischen Wochen vergangen und es stehen noch Antworten des Bürgermeisters und seines Stellvertreters aus:

- Mehrower Spielplatz-Ausgang/Verkehrssicherheit!!!

- Benutzerordnung Gemeindesaal: private Nutzung ? und Nutzungsentgelt bei Nutzung mit Einnahmen und Bewirtschaftung; erneute Veröffentlichung der Benutzerordnung im Amtsblatt um Klarheit zu schaffen.

- Kita Eiche: gefährdende Parksituation auf der Anliegerstraße ( LKW, Lastenanhänger).

- Gesamtausgaben der Gemeinde 2010.

- Anwalts-und Gerichtskosten 2010 für die Gemeinde.

- Kosten für Gutachten 2010.

- Planungskosten 2010.

- Infokasten Mehrower Gemeindezentrum mit Terminen für Veranstaltungen/Dauernutzern/Dauernutzungszeiten.

Montag, 24. Oktober 2011

Grundstücksverkauf in Mehrow - Chance vergeben ?

Zur Art und Weise, wie in Mehrow Grundstücksverkäufe bis 2009/10 durch Amtsdirektor, Bürgermeister und Verwaltung realisiert wurden, hat Mehrow 21 ausführlich im Blog Barnim berichtet.

Der Bürgermeister Gehrke hat im April 2007 auf meine Anfrage zu den Verkaufsmodalitäten:

„Für den Verkauf von kommunalen Grundstücken ist eine Ausschreibung nicht vorgeschrieben. Für das Land Brandenburg fordert die Gemeindeordnung lediglich eine Veräußerung zum vollen Wert.“

Diese Aussage dokumentiert, dass der Gemeinde mit dieser Verkaufspraxis über Jahre ein erheblicher finanzieller Schaden zugefügt worden ist.

Schadensersatzforderungen an die Verantwortlichen wären hier nachträglich angebracht.

Heute hat in Reaktion auf Mehrow 21 die Gemeindevertretung die Hand mittels Ausschreibung und Bieterverfahren drüber und das ist gut so.

Mehrow 21 begrüßt auch den sinnvollen Ankauf von Grundstücken durch die Gemeinde.

So den Ankauf 20007 des Mehrower Grundstücks Flur 2, Flurstück 48/10 am Blumberger Weg (Ortsausgang letztes Grundstück linker Hand zum Beli-Gelände).

Begründung: Kurz! Der Erwerb dient der Bereinigung der grundbuchlichen Rechtslage (Überbauung der Grundstücksgrenzen, Gebäudeeigentum und Eigentum an Grund und Boden sollen vereinigt werden).

Genau so sinnvoll erscheint der vor Kurzem erfolgte Erwerb des Uferstreifens an der Lake für die Öffentlichkeit.

Nun berichten Anwohner der Straße Am Dorfteich, dass ihre von der Oberfinanzdirektion, gepachteten und durch das Sachenrechtsbereinigungsgesetz nur bis 2015 geschützten Wochenendgrundstücke versteigert worden sind. Käufer ein Ausländer asiatischer Herkunft.

Kaufpreis wohl an die 40000€.

Nun hat die Gemeinde ihr Vorkaufsrecht nicht wahrgenommen. Warum eigentlich nicht? Versteigerungseinstiegspreis waren wohl 8000€!

Schade, eine vergebene Chance und vergebene Pachteinnahmen!

Bekanntlich denkt zurzeit ein Planungsbüro über ein Gesamtkonzept Dorfteich hinter der Arztpraxis nach.

Ich kann mir vorstellen, dass hier auch ein Uferweg am Dorfteich mit angedacht wird!

Nichts wäre einfacher, als diesen auf eigenem Grund und Boden zu realisieren.

Was hat der neue Eigentümer nach 2015 mit den Wochenendgrundstücken/Grünstreifen vor?

Fragen und Überlegungen, die vor der Versteigerung im Sinne konzeptioneller nachhaltiger Dorfentwicklung von der Ortsvorsteherin hätten ins Gespräch gebracht werden müssen!

Leider Fehlanzeige!

Gemeindeimmobilie Dorfstraße 20 steht zum Verkauf.

Dem neuen Amtsblatt ist zu entnehmen, dass die Immobilie Dorfstraße 20 am Dorfteich verkauft werden soll.

Dorfstraße 20 ist die letzte frei verfügbare und bisher stark vernachlässigte Gemeindeimmobilie.

Braucht Mehrow die wirklich nicht?

Das wäre doch ein Thema, über das es sich zu diskutieren lohnt!

Zum Einen aus der Sicht Gesamtkonzept Dorfteichsanierung und zum Anderen aus der Sicht einer zunehmenden Zahl von Jugendlichen und Senioren.

Mir scheint es deshalb wichtig, gründlich über eine mögliche zukünftige Zweckbestimmung nachzudenken!

Demnächst zu einem Immobilienverkauf an der Straße Am Dorfteich!

Zum Mehrower Gemeindezentrum.

Es ist erfreulich, dass sich die Bezeichnung Mehrower Gemeindezentrum auch für die Außendarstellung immer mehr durchsetzt.

So geschehen bei Beiträgen im letzten Amtsblatt!

Es wäre allerdings wünschenswert, die Organisatoren der erfolgreichen Mehrower Kinderrunde würden im Sinne einer einheitlichen Diktion obige Begrifflichkeit auch aufgreifen.